Weite Hose, schmale Silhouette – die Regel dahinter
Bundfaltenhosen, Baggy-Schnitte und weite Anzughosen gehören zu den auffälligsten Rückkehrern der Saison. Und zu den riskantesten: Zwischen souverän und formlos liegen wenige Zentimeter.
Die Regel: weit oben, schmal unten – oder umgekehrt
Eine Silhouette verträgt genau ein weites Element. Weite Hose plus Oversize-Pullover ergibt eine Säule ohne erkennbare Form. Weite Hose plus körpernahes Oberteil ergibt eine Linie, die Größe schafft.
Wer das Oversize-Oberteil trotzdem will: in die Hose stecken, zumindest vorne. Der sichtbare Bund stellt die Taille wieder her.
Die Bundhöhe entscheidet über die Beinlänge
Je höher der Bund sitzt, desto länger wirkt das Bein. Eine hüftige weite Hose verkürzt fast immer. Hoher Bund plus Schuh in der Farbe der Hose oder der Haut verlängert am stärksten.
Die Länge ist keine Geschmacksfrage
Weite Hosen brauchen Länge – der Saum sollte auf dem Schuh aufliegen und eine leichte Falle bilden. Zu kurz wirkt sofort wie ein Fehlkauf. Das ist der häufigste Grund, warum weite Hosen im Laden gut und zuhause schlecht aussehen.
Das gehört ins Outfit
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Bundfaltenhose mit hohem Bund
Der hohe Bund ist nicht Stilfrage, sondern Proportionsfrage.
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Körpernaher Feinstrick
Das Gegengewicht zur Weite. Ohne ihn fehlt die Silhouette.
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Breiter Gürtel
Macht den Bund sichtbar und die Taille wieder zum Bezugspunkt.
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Loafer oder Absatz in Hosenfarbe
Verlängert die Linie. Ein kontrastierender Schuh schneidet sie ab.