Hochzeitsgast

Hochzeitsgast im Herbst: 7 Outfits, die nicht overdressed wirken

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Eine Herbsthochzeit ist der schwierigste Termin im Gästekalender. Mittags scheint die Sonne, um sieben steht man fröstelnd auf einer Scheunenterrasse, und irgendwo dazwischen soll man auf Fotos gut aussehen. Wer das mit einem einzelnen schönen Kleid lösen will, friert.

Die Lösung ist nicht mehr Stoff, sondern eine bessere Reihenfolge: ein Basisteil, das den ganzen Tag trägt, plus zwei Schichten, die dazukommen und wieder verschwinden können.

Die Grundregel: eine Basis, zwei Schichten

Such dir ein Teil aus, das du zwölf Stunden lang anbehalten kannst – ein Midikleid, eine gut sitzende Hose mit Seidentop, ein schlichter Anzug. Alles andere kommt darüber und geht wieder ab.

Schicht eins ist der Blazer oder die Strickjacke für den Sektempfang. Schicht zwei ist der Mantel oder das Cape für draußen. Wer das trennt, muss nicht zwischen Frieren und Schwitzen wählen.

Farben, die im Herbstlicht funktionieren

Herbstlicht ist warm und tief. Reines Weiß ist ohnehin tabu, aber auch kaltes Grau und Eisblau wirken darin fahl. Was trägt: Terracotta, Rostrot, Waldgrün, Camel, tiefes Burgunder und alle Brauntöne.

Die Drei-Farben-Regel hilft: eine Hauptfarbe für das größte Teil, eine Nebenfarbe für die Schicht darüber, eine Metallfarbe für Schmuck und Schuhe. Mehr wird unruhig.

Was Gäste regelmäßig falsch machen

Zu hohe Absätze. Auf Kies, Wiese und Kopfsteinpflaster wird der Abend lang. Ein Blockabsatz oder ein eleganter flacher Schuh ist keine Niederlage, sondern eine Entscheidung.

Zu große Tasche. Eine kleine Umhängetasche mit langem Riemen hält die Hände frei und sieht auf Fotos besser aus als eine Clutch, die man ständig irgendwo abstellt.

Zu wenig Accessoires. Ein schlichtes Kleid ohne Schmuck wirkt nicht elegant, sondern unfertig. Eine Brosche am Revers oder ein gestapelter Armreif macht mehr Unterschied als ein teureres Kleid.

Das gehört ins Outfit

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  • Midikleid in Terracotta oder Rostrot

    Das Basisteil, das den ganzen Tag trägt. Fließender Stoff verzeiht Sitzen, Tanzen und ein zweites Stück Torte.

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  • Cape oder Umhang-Mantel

    Die zweite Schicht. Passt über jeden Blazer, knittert nicht und sieht auf Fotos besser aus als eine Steppjacke.

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  • Blazer in Camel oder Waldgrün

    Die erste Schicht für den Sektempfang. Aufgeknöpft getragen streckt er die Silhouette.

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  • Kleine Umhängetasche mit langem Riemen

    Einheitsgröße, hält die Hände frei, passt zu jedem der Looks. Das dankbarste Teil im ganzen Outfit.

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  • Brosche fürs Revers

    Das Detail, das ein schlichtes Kleid zum Anlass-Outfit macht. Kostet wenig, verändert viel.

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  • Schuhe mit Blockabsatz

    Stabil auf Wiese und Kies, elegant genug für die Trauung. Der einzige Kompromiss, den man nicht bereut.

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