Die 3-Farben-Regel für Anlass-Outfits
Es gibt einen Grund, warum manche Outfits teuer aussehen, obwohl die Einzelteile es nicht sind: Sie haben eine Farblogik. Und die lässt sich auf eine Regel eindampfen.
Die Regel
Maximal drei Farben pro Outfit. Eine Hauptfarbe für das größte Teil. Eine Nebenfarbe für die zweite Schicht. Eine Akzentfarbe für Accessoires und Schuhe. Neutraltöne wie Cream, Camel, Grau, Schwarz und Marine zählen dabei nur halb.
Beispiel: Waldgrünes Kleid (Hauptfarbe), camelfarbener Mantel (Neutral, zählt halb), goldener Schmuck und cognacfarbene Tasche (Akzent). Das sind gefühlt vier Farben und funktioniert trotzdem, weil zwei davon Neutraltöne sind.
Warum sie funktioniert
Das Auge sucht nach Mustern. Drei Farben kann es als Absicht lesen, fünf liest es als Zufall. Deshalb wirken Outfits mit klarer Farbbegrenzung geplant, auch wenn sie aus drei verschiedenen Läden stammen.
Wann man sie brechen darf
Bei Mustern. Ein gestreiftes oder geblümtes Teil bringt seine eigene Farbfamilie mit – dann gilt: alle weiteren Teile aus den Farben des Musters wählen. Das Muster ist die Palette.
Und bei Metallen: Gold und Silber gleichzeitig ist inzwischen erlaubt, wenn es an einer Stelle bewusst passiert – etwa an einem Armreif-Stapel. Nicht verteilt über Ohrringe, Kette und Uhr.
Das gehört ins Outfit
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Seidentuch mit Muster
Das einfachste Werkzeug, um drei Farben in ein Outfit zu bringen, die zusammenpassen – die Palette ist schon vorgegeben.
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Camel-Mantel
Der nützlichste Neutralton überhaupt. Passt zu Grün, Burgunder, Marine und allen Brauntönen.
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Goldene Armreifen zum Stapeln
Die Akzentfarbe, die kein Risiko trägt. Einheitsgröße.
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Tasche in Cognac
Neutral genug für fast jede Hauptfarbe, wärmer als Schwarz.