Accessoires

Goldschmuck stapeln, ohne zu übertreiben

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„Gold cuff" und „heirloom jewelry" wachsen auf Pinterest deutlich – der Trend geht zu schwererem, weniger filigranem Gold. Und zu mehr davon gleichzeitig.

Der Grat ist schmal. Drei Regeln halten ihn begehbar.

Regel 1: eine Goldnuance

Gelbgold, Roségold und blasses Gold nebeneinander wirken nicht gestapelt, sondern zusammengesucht. Bei Modeschmuck ist das der häufigste Fehler, weil die Nuancen zwischen Herstellern stark schwanken. Am besten innerhalb einer Serie kaufen.

Regel 2: ungerade Zahlen und ungleiche Breiten

Drei Armreifen unterschiedlicher Breite wirken kuratiert. Zwei gleiche wirken zufällig, vier symmetrische wirken uniform. Dasselbe gilt für Ketten: drei Längen, drei Stärken.

Regel 3: ein Körperteil pro Look

Entweder Hals oder Handgelenke oder Ohren tragen den Stapel – nicht alle drei. Wer am Hals stapelt, trägt an den Ohren nur kleine Stecker. Das ist der Unterschied zwischen einer Aussage und einem Auslagentisch.

Womit Gold besonders gut funktioniert

Auf gedeckten Erdtönen, auf Cream und auf tiefem Grün wirkt warmes Gold am besten. Auf reinem Weiß und kaltem Grau wirkt es schnell billig – dort ist Silber die bessere Wahl.

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