Ein breiter Gürtel, vier Outfits
„Chunky belt" ist einer der am stärksten wachsenden Accessoire-Begriffe der Saison – und der Gürtel ist eines der wenigen Accessoires, die eine Silhouette wirklich verändern statt sie nur zu schmücken.
Die vier Kombinationen
Über dem offenen Blazer: ersetzt den Knopf, setzt die Taille, ohne die Uniform-Wirkung eines geschlossenen Blazers.
Über dem Strickkleid oder der langen Strickjacke: verwandelt ein formloses Teil in eine Silhouette. Der stärkste Effekt von allen.
Über dem Mantel: funktioniert nur bei geradem, ungefüttertem Schnitt – bei einem dicken Wollmantel entstehen Wülste.
In der weiten Hose: macht den hohen Bund sichtbar und damit die Beine optisch länger.
Sitzhöhe entscheidet über die Wirkung
Auf der schmalsten Stelle der Taille getragen verkürzt der Gürtel den Oberkörper und verlängert die Beine. Auf der Hüfte getragen macht er das Gegenteil. Es gibt keine richtige Höhe – nur eine, die zu dem passt, was man erreichen will.
Breite und Statur
Faustregel: Je kürzer der Oberkörper, desto schmaler der Gürtel. Ein sehr breiter Gürtel braucht Platz zwischen Rippenbogen und Hüfte. Wer den nicht hat, nimmt vier statt acht Zentimeter – der Effekt bleibt, die Proportion stimmt.
Das gehört ins Outfit
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Breiter Ledergürtel mit schlichter Schnalle
Das Basisteil. Vorher Länge messen – Gürtel sind keine Einheitsgröße.
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Echte Einheitsgröße, keine Lochreihe, passt über Mantel und Strickjacke.
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Strickkleid als Trägerteil
Das Teil, bei dem der Gürtel den größten Unterschied macht.
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Lange Strickjacke
Zweite Trägerfläche. Offen mit Gürtel getragen entsteht eine völlig andere Silhouette.